Kirche mit italienischem Flair

Vom Gar­da­see nach Elverdissen

Wer in Gar­do­ne Rivie­ra am West­ufer des Gar­da­sees von der Haupt­stra­ße auf die Via Vit­to­ria­le zum gleich­na­mi­gen Muse­ums­an­we­sen von Gabrie­le D’Annunzio fährt, kommt gleich nach der ers­ten Kur­ve direkt an ihr vor­bei: Umge­ben von medi­ter­ra­nen Zypres­sen und Pal­men liegt dort die Evan­ge­li­sche Kir­che von Gar­do­ne. Ein­ge­weiht wur­de sie am ers­ten Advent 1897. Rund 17 ½ Jah­re spä­ter, am 27.Mai 1915, fei­er­ten die Elver­dis­ser Bür­ge­rin­nen und Bür­ger die Ein­wei­hung ihrer Frie­dens­kir­che. Und dass die­se alles ande­re als typisch west­fä­lisch aus­sieht, son­dern viel­mehr medi­ter­ra­nes Flair aus­strahlt, liegt an eben­je­ner Kir­che in Gar­do­ne. Sie dien­te unse­rer Kir­che im Dorf als archi­tek­to­ni­sches Vor­bild. Als die Elver­dis­ser sei­ner­zeit eine Post­kar­te aus dem fer­nen Ita­li­en mit einem Foto der dor­ti­gen Kir­che erhiel­ten, beschlos­sen sie: Genau so soll auch unser Got­tes­haus aus­se­hen! Aller­dings mit Glo­cken­turm (den das ita­lie­ni­sche Vor­bild nicht hat).

Außer der wun­der­ba­ren Archi­tek­tur gibt es eine wei­te­re bedeu­ten­de Gemeinsamkeit:
Kai­se­rin Augus­te Vic­to­ria stif­te­te der Kir­che am Gar­da­see Kru­zi­fix, Altar­leuch­ter und Bibel.
Der Frie­dens­kir­che Elver­dis­sen stif­te­te und signier­te sie zur Ein­wei­hung die Altarbibel.

Wei­te­re Infos:
http://​www​.chie​sa​lu​terana​.it/​d​e​/​c​o​m​u​n​i​t​a​/​l​a​g​o​-​d​i​-​g​a​r​d​a​-​g​a​r​d​o​ne/
http://​www​.ev​-kir​che​-elver​dis​sen​.de/​u​e​b​e​r​-​u​n​s​/​g​e​s​c​h​i​c​h​te/